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  • Aachen: Der Große Preis für Kent Farrington, Deußer auf dem zweiten Rang

    kent-farrington2.jpgKent Farrington ist der große Sieger von Aachen. Der US-Amerikaner holte sich im Sattel der 13-jährigen belgischen Stute Gazelle nach siebenköpfigem Stechen vor Daniel Deußer mit dem Zangersheide-Hengst Tobago Z den “größten Sieg seiner Karriere”. Simone Blum und ihre wunderbare Alice wurden Vierte. Und die große Überraschung des Tages war Aachen-Debütant Sven Schlüsselburg, der nach zwei Zeitstrafpunkten auf Rang 8 landete. Kent Farrington is Aachen’s big winner. The US-rider claimed the “most important victory of his entire career” with the 13-year old Belgian mare Gazelle after a jump-off of seven ahead of Daniel Deußer with the Zangersheide-stallion Tobago Z. Simone Blum and her great Alice finished fourth. And the big surprise was Aachen first-timer Sven Schlüsselburg, who finished on 8th place with two tiny time penalty points.

    Als fünfter Starter im Stechen ging Kent Farrington volles Risiko - und hatte nicht nur das nötige Können, sondern auch das notwendige Quäntchen Glück. 43,98 Sekunden zeigte die Uhr am Ende der fehlerfreien Runde - jetzt hieß es warten.

    Daniel Deußer als letzter Starter im Stechen war hart dran. Zusammen mit seinem 11-jährigen Zangersheide-Hengst Tobago, dem sein Reiter “das Herz eines Löwen” bescheinigt, flog Deußer über den Kurs, aber es reichte nicht ganz. Zwar schaffte er den zweiten Null-Fehler-Ritt im Feld, aber die Uhr stoppte erst nach 44,35 Sekunden. Vielleicht hatte Deußer die Sekundenbruchteile im Bogen zum zweiten Hinternis im Stechen verloren, aber ein Anteil am Preisgeld in Höhe von 200.000 waren doch noch ein nettes Trostpflaster.  Kent Farrington konnte sich über 330.000 Euro freuen.

    Auf den dritten Rang kam der Brite Ben Maher mit seinem 10-jährigen Ausnahmetalent Explosion. Seine Zeit hätte gereicht (43,94 Sek.), aber am vorletzten Hindernis fiel die Stange. Simone Blum und ihre wunderbare Alice wurden nach ebenfalls einem Abwurf Vierte (46,88 Sek.), gefolgt vom Iren Darragh Kenny mit Babalou (4 / 48,04 Sek). Belgiens Jerôme Guery hat im Sattel von Quel Homme de Hus Pech, als er vor dem vorletzten Sprung wegrutschte und der Holsteiner Hengst daraufhin verweigerte (4 / 55,64 Sek.) Und beim US-Amerikaner McLain Ward mit Azur fielen zwei Stangen im Stechen.

    Die große Überraschung im Großen Preis war der 37-jährige Sven Schlüsselburg aus Baden-Württemberg, der im Sattel des selbstgezogenen Bud Spencer zwei wunderbare Runden hinlegte und lediglich aufgrund von zwei Zeitstrafpunkten das Stechen verpasste. Schlüsselburg sollte in Zukunft durchaus auch auf der Liste von Bundestrainer Otto Becker stehen.

    kent-farrington-aachen.jpg
    Thanks, Gazelle!
     

    Kent Farrington was the fifth rider in the jump-off - and took full risk. And he not only had the needed capability, but also a bit of luck. 43,98 seconds was Farrington’s time after a clear jump-off round - but now he had to wait. 

    deuser-aachen-kl.jpgIt was Germany’s Daniel Deußer who was the last to go in the jump-off. Riding the 11-year old Zangersheide-stallion Tobago Z, who is described by his rider as “a horse with a lion’s heart”, Deußer had a cyberspeed round in the course, but it didn’t worked out. Deußer managed to show the second-only clear round, but his time was 44,35 seconds. Maybe Deußer had lost this split second in the turn to the second fence, but his part of the pricemoney amounting to EUr 200.000 was a nice consolation. Kent Farrington could enjoy an amount of EUR 330.000. 

    Third-placed was British Ben Maher with his 10-year old exceptional talent Explosion. Maher had shown the fastest time (43,94 seconds), but he hit the second-last fence. Germany’s Simone Blum and the great Alice also had one fence down (46,88 sec.) and finished fourth, followed by Irish showjumper Darragh Kenny with Babalou (4 / 48,04 sec). Belgium’s Jerôme Guery, riding Quel Homme de Hus, was the jinx of the day when he slipped in the curve to the second-last fence and the stallion thereafter had a refusal (4 / 55,64 sec). And US-rider McLain Ward and Azur left two on the floor. 

    The surprise of the Aachen Grand Prix was 37-year old Sven Schlüsselburg from Baden-Württemberg (in south Germany), who had shown two super rounds together with his home-bred Bud Spencer and who had only collected two tiny time penalty points. It would be recommendable that German nation coach Otto Becker has this name on the list in future.

    Fotos: Copyright Rolex / Tiffany van Halle